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Konzept

Hier können Sie einen kurzen Einblick in mein erarbeitetes Konzept bekommen. Ich habe nur einig wesentliche Punkte aufgeführt, da das gesamte Konzept den Rahmen dieser Seite sprengen würde. Sollten Sie Interesse an einem der freien Plätze haben, bekommen Sie ein ausführliches Konzept, in dem Sie alles in Ruhe noch einmal nachlesen können.

Wichtigstes Ziel der Betreuung ist es, dass die Kinder bei mir einen Ort vorfinden, an dem sie sich Wohlfühlen. Sie sollen hier Spaß haben und einen fröhlichen Tag gemeinsam mit anderen Kindern verbringen. Gleichzeitig sollen sie aber auch lernen, dass sie Rücksicht auf andere Kinder nehmen müssen.
Während der Betreuung stehen den Kindern verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, sich zu beschäftigen. Bei meinen Angeboten achte ich darauf, dass sie auch die Rahmenbedingungen, welche vom sächsischen Bildungsplan vorgegeben werden, erfüllen. Das heißt, die Betreuungszeit ist kein bloßer "Zeitvertreib", sondern auch Zeit um Neues zu lernen, zu entdecken, zu untersuchen und zu erleben.
Alle Bereiche des sächsischen Bildungsplanes (somatische, soziale, kommunikative, ästhetische, naturwissenschaftliche und mathematische Bildung) werden im Alltag der Kinder möglichst oft umgesetzt. Dies geschieht jedoch nicht immer in "Lernsituationen", wie z.B. durch gezielte Kommunikationsübungen, sondern vor allem durch den alltäglichen Umgang miteinander.

Mein Hauptanliegen besteht darin, kompetent und liebevoll die Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. Dabei werde ich mich nicht auf eine bestimmt Pädagogik einlassen, sondern mehrere pädagogische Ansätze (Fröbel, Montessori, Reggio, usw.) in meine Arbeit einfließen lassen. So kann ich die individuellen Bedürfnisse der Kinder besser berücksichtigen und sie lernen sich als vollwertig anerkannten Menschen in der Gruppe einzuordnen. Im Vordergrund meiner Pädagogik steht dementsprechend das Kind mit seiner Persönlichkeit, seiner Entwicklung, seinen Erfahrungen und Erlebnissen.

Spielzeug

Oberste Priorität hat bei mir die Qualität und nicht Quantität. Bei der Wahl des Spielzeuges geht es mir vor allem darum, dass den Kindern ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung steht. Das heißt, sie haben die Möglichkeit mit Holzspielzeug (z.B. Bausteine) oder Plastikspielzeug (z.B. Telefone) zu spielen. Außerdem können sie wählen zwischen Spielzeug, welches zur eigenen Phantasie und Kreativität anregt (Handpuppen) bzw. Spielzeug, welches ihnen eine gewissen Anleitung vorgibt (Steckpuzzlespiele).

Schwerpunkte der Beschäftigungsmöglichkeiten

Sport
Einmal wöchentlich sollen sich die Kinder bewusst bewegen. Dazu besuchen wir eine nahegelegene KITA, in welcher wir die Räumlichkeiten nutzen können. Die Kinder spielen mit verschiedenen Sportgeräten und lernen so die verschiedenen Spielmöglichkeiten kennen.
Musik
Musik spielt eine große Rolle im Alltag der Menschen. Musik hilft beim Entspannen, sie fördert die Konzentration und verhilft zu mehr Kreativität. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder schon früh einen kleinen Einblick in die Welt der Musik erhalten. Deshalb wollen wir uns einmal in der Woche intensiv damit beschäftigen.
Kreativität
Erfolgserlebnisse sind wichtige Bestandteile unseres täglichen Lebens und einfache Erfolgserlebnisse erzielt man im Bereich der Kreativität. Deshalb soll auch das Bestandteil unserer wöchentlichen Themen sein. Wir werden also mindestens einmal in der Woche kreativ. Das heißt, die Kinder können basteln, kneten oder malen.

Bücher
Den letzten Schwerpunkt der Beschäftigung sollen Bücher bilden. Die Lesekompetenz spielt im Alltag eines Jeden eine wichtige Rolle. Wer nicht in der Lage ist, denn Sinn eines Textes zu erfassen, wird immer schnell an seine Grenzen stoßen. Bücher bilden eine optimale
Basis zur Förderung des Leseverständnisses. Das heißt nicht, dass die Kinder selber lesen sollen. Vielmehr sollen sie mit Büchern vertraut gemacht werden. Denn nur wer schon früh merkt, das Bücher Spaß bringen und ein schöner Zeitvertreib sind, wird später vielleicht eine kleine Leseratte und noch später ein Experte in Sachen Lesekompetenz. Um Bücher noch zusätzlich attraktiv zu machen für die Kindern, besuchen wir einmal im Monat eine Bibliothek. So haben die Kinder die Möglichkeit, den vorhandenen Buchvorrat immer wieder um neue Bücher zu ergänzen.

Projekte

Die Kinder sollen in der Tagespflege nicht nur spielen, sondern auch die ein oder anderen Dinge lernen. Dazu finden in unregelmäßigen Abständen verschiedene Projekte statt, bei denen wir uns genauer mit einem Thema beschäftigen. Ziel ist es Alltagssituationen, die die Kinder erleben und die sie beschäftigen in einem Projekt aufzugreifen, mit den Kindern zu erarbeiten und auszubauen, so lange bis das Interesse der Kinder erschöpft ist. Die Durchführung von Projekten bringt Abwechslung in das Leben der Kinder und fordert ihre Kreativität, führt zu neuen Erlebnissen und Erfahrungen.
Die Projektarbeit wird sich dabei nicht auf saisonale Gegebenheiten beschränken (z.B. warum wir Weihnachten feiern, o.ä.), sondern während des ganzen Jahres präsent sein. Die Abwechslung und die Vielfältigkeit welche Projekte bieten erhöhen die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Kinder. Bei Projekten haben die Kinder viele Entscheidungsfreiheiten und Mitbestimmungsmöglichkeiten. Sie konsumieren kein vorgegebenes Angebot, sondern prägen den Projektablauf durch ihre Ideen und eventuell auch durch ihre Stimmungslage mit. So erhalten die Kinder einen leichten Einstieg und Einblick in die Welt der Erwachsenen und können erste Erfahrungen sammeln, welche Konsequenzen die eigenen Entscheidungen, Ideen oder Versuche haben können. (Beispiele)

 
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